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  • 🇩🇪 ALE für Segelboote?

    Nun, dieser Eintrag soll kurz beschreiben, wie ich (Henrik, DC7SU) mit ALE in Verbindung kam.

    Da ich mich sowohl für Amateurfunk als auch fürs Yacht-Segeln interessiere und seit 2025 die Möglichkeit habe eine Kurzwellen-Antenne zu spannen, kaufte ich mir einen IC-7300 und eine End-Fed Half-Wave (EFHW). Ich spannte sie wie eine Wäscheleine 2 m parallel zum Boden.

    So, dachte ich, jetzt kann ich auch bei INTERMAR mit machen, den segelnden Funkamateuren bzw. funkenden Seglern. Ich las auf deren Homepage, dass sog. „Netcontrols“ gesucht werden und meldete mich dort.

    Leider konnte ich nur sehr wenig Kurzwellen-QSOs führen. Zum Glück hatte ich Anschluss an andere Funkamateure (Y 36), so dass mit Klaus und Thomas Hilfe die EFHW nun als Slope an einem fast 10 m hohen Mast gespannt ist.

    Tom von INTERMAR hatte mir inzwischen nun allerdings erklärt, dass es eine Station in Bruchsaal gibt, welche ferngesteuert werden kann. So kann ich den Netcontrol besser von Berlin aus machen, wo ich verlässliches Internet habe.

    Mit Tom verstand ich mich so gut, dass er mich auf einen Törn auf seiner Segelyacht „Sarai“ einlud und wir eine wundervolle Woche auf der Nordsee unterwegs waren, uns kennen lernten und er von mir über Digital Mobile Radio (DMR) und openGD77 und ich von ihn u. a. über Automatic Link Exchange (ALE) auf einen aktuellen Stand gebracht wurden.

    Um nun dieses ALE selbst ein wenig auszuprobieren holte ich mir die ion2g Software. Dabei half mir Robert aus Berlin sehr, alles zum laufen zu bringen.

    Tom, der sehr der Opensource Idee anhängt und selbst viel programmiert, machte mich auf PC-ALE 2.0 von Alex Pennington und openALE von Christian „Chris“ Reineke aufmerksam.

    Das wär‘ natürlich spannend, nur einen Raspberry Pi mit USB am Funkgerät einstöpseln und los gehts. Und dann sind wir endlich bei der Seglerin die weiss wann sie auf welcher Frequenz auf der Kurzwelle plaudern kann, ebenso wie GRIB Daten per winlink einholen…